DFG-Graduiertenkolleg
»Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit«
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    Veranstaltungen Vergangene Veranstaltungen 2014 Blockseminar in SĂŒdtirol, 29.06. - 02.07. Stand:  19.08.2014
 

Blockseminar in SĂŒdtirol, Seiser Alm vom 29.06. - 02.07.2014

In der Zeit vom 29. Juni bis zum 2. Juli 2014 fand ein Blockseminar des Graduiertenkollegs „Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit“ an der UniversitĂ€t Bayreuth auf der Seiser Alm in SĂŒdtirol auf 1.800 m Höhe statt. Neben den Stipendiaten und Kollegiaten nahmen mit dem Sprecher Prof. GrĂŒnberger, Prof. Klippel, Prof. Bosch, Prof. Heermann, Prof. Leible und Prof. Podszun insgesamt sechs Mitglieder des Leitungsgremiums an dem Seminar teil. Die Gruppe wurde vervollstĂ€ndigt mit dem ehemaligen Sprecher Prof. Ohly und einer Delegation aus Basel bestehend aus Prof. Zech und seiner Doktorandin Melanie Graf.

WÀhrend des Blockseminars wurden insgesamt neun VortrÀge gehalten, wobei die Themen sehr vielseitig waren. SelbstverstÀndlich bildete das Recht des geistigen Eigentums den Schwerpunkt der Themen, aber auch das Lauterkeits-, das Kartell- und das Internationale Privatrecht spielten eine wichtige Rolle. Zudem bestand eine gute Mischung aus rechtsdogmatischen und rechtshistorischen VortrÀgen.

Das viertĂ€tige Seminar begann am Sonntag, den 29. Juni, mit der Abfahrt von Bayreuth nach Norditalien. Nach einer lĂ€ngeren Busfahrt, die dank lokaler Kenntnisse in SĂŒdtirol mit historischem und geografischem Hintergrundwissen einen informativen Abschluss fand, stand der erste Vortrag an. Anna Christina Johansen referierte ĂŒber „Lizenzen am allgemeinen Persönlichkeitsrecht“. Nach einer intensiven Diskussion wurde das reichhaltige Abendessen serviert.

Der nĂ€chste Tag begann mit den VortrĂ€gen von Thomas Köther und Sebastian Köhler mit den Themen „Abgrenzungsvereinbarungen in der europĂ€ischen Wettbewerbsordnung“ und „Die Kollision eigenrationaler Systeme im Mehrebenensystem des Urheberrechts“. Nach den beiden VortrĂ€gen sah das Rahmenprogramm eine Wanderung auf dem Puflatsch mit einem herrlichen Blick auf den Schlern und die Langkofelgruppe vor. GlĂŒcklicherweise spielte das Wetter mit, sodass nach dem Aufstieg der Ausblick genossen werden konnte. Am spĂ€teren Nachmittag referierte Lisa Sommer ĂŒber „Die Geschichte des urheberrechtlichen Werkbegriffs“. Nach dem rechtshistorischen Exkurs wagte Sophia Probst mit ihrem Thema „3D-Druck und ImmaterialgĂŒterrecht“ einen Blick in die Zukunft. Nach dem Abendessen war das Achtelfinalspiel Deutschland gegen Algerien selbstverstĂ€ndlich Pflicht.

Der dritte Tag begann mit drei VortrĂ€gen. ZunĂ€chst hielt Martin Stierle sein Referat ĂŒber „Nicht praktizierte Patente und die Soll-Funktion des Patentsystems“. Als nĂ€chstes sprach Melanie Graf ĂŒber „Open Source Lizenzen im Kartellrecht“. Schließlich stellte Anne Eckert ihr Dissertationsvorhaben ĂŒber die „territoriale Reichweite von Benutzungsverboten bei Gemeinschaftsgeschmacksmuster- und Gemeinschaftsmarkenverletzungen“ vor. Im Anschluss daran setzten die Teilnehmer die Diskussionen auf einer Wanderung zu einer HĂŒtte fort, in der SĂŒdtiroler SpezialitĂ€ten verzehrt werden konnten.

Am letzten Tag referierte schließlich Katharina Ernicke ĂŒber „Die Entstehung der dreifachen Schadensberechnung“. Nach einer Abschlussbesprechung mit Feedback-Runde mussten die Teilnehmer die RĂŒckreise nach Deutschland bzw. in die Schweiz antreten.

 



 

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