DFG-Graduiertenkolleg
»Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit«
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    Veranstaltungen Vergangene Veranstaltungen 2012 Blockseminar in Jena Stand:  01.11.2013
 

Blockseminar in Jena

Die altehrwĂŒrdige UniversitĂ€tsstadt Jena war vom 30. April bis zum 2. Mai Tagungsort fĂŒr das erste von zwei jĂ€hrlichen Blockseminaren des DFG-Graduiertenkollegs „Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit“. Als GĂ€ste nahmen Prof. Dr. Eva InĂ©s Obergfell (Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin), Prof. Dr. Volker JĂ€nich und Dr. Jan Eichelberger (UniversitĂ€t Jena) und Prof. Dr. Herbert Zech, bis vor kurzem als Habilitand Mitglied des Kollegs, jetzt Professor an der UniversitĂ€t Basel, am Seminar teil.

 

Nach kurzer BegrĂŒĂŸung durch Prof. Dr. Ansgar Ohly und der Vorstellung der neuen Mitglieder des Kollegs Benjamin Franz, Jan Großestreuer, Nico Kuhlmann und Christian Böhler, wurde sofort mit den ersten beiden von insgesamt fĂŒnf VortrĂ€gen begonnen.

 

Monika Duppelfeld referierte zu dem Thema: „Bibliotheken im Informationszeitalter als Herausforderung fĂŒr das Urheberrecht“ und stellte einige Ergebnisse der von Ihr im Rahmen des Promotionsvorhabens durchgefĂŒhrten empirischen Untersuchung vor. Nach einstĂŒndiger Diskussion ĂŒber den vorgetragenen Themenkomplex brachte Daniel Görlich den Seminarteilnehmern die Problematik der anlehnenden Markenbenutzung fĂŒr nicht Ă€hnliche Produkte nĂ€her, was abermals in einer sehr interessanten Diskussion mĂŒndete.

 

Im Anschluss an die ersten beiden VortrĂ€ge trafen sich die Teilnehmer im Gasthaus „Zur Noll“ zu einem gemeinsamen Abendessen. Zu fortgeschrittener Stunde ließen einige Teilnehmer den Abend in nahegelegenen Bars ausklingen, wĂ€hrend sich andere auf eine Party der rechtswissenschaftlichen FakultĂ€t begaben.

 

Am Morgen des 1. Mai wurde die Vortragsreihe von Dr. Franz Hofmann fortgefĂŒhrt. Dieser gab erste Einblicke in sein Habilitationsprojekt zum Unterlassungsanspruch, was eine angeregte Diskussion auslöste. Im nachfolgenden Vortrag stellte Benjamin Franz erste Gedanken zu seinem erst kĂŒrzlich begonnenen Promotionsvorhaben zum Zugang zu geistigem Eigentum durch einen kartellrechtlich begrĂŒndeten Kontrahierunszwang vor.

 

Der Dienstagmittag wurde fĂŒr einen Ă€ußerst spannenden Stadtrundgang unter FĂŒhrung von Prof. Dr. Gerhard Lingelbach genutzt. Diese Entdeckungsreise durch Jena wurde durch einen Vortrag zur Geschichte der Stadt Jena und ihrer UniversitĂ€t eingeleitet und gab den Teilnehmern die Möglichkeit, viele neue und interessante Fakten ĂŒber das kulturreiche Jena zu erfahren. Der Rundgang endete in der BraugaststĂ€tte „PapiermĂŒhle“, wo alle Teilnehmer ausreichend Gelegenheit bekamen, neben interessanten juristischen und nicht-juristischen GesprĂ€chen, das selbst gebraute Bier, sowie den selbst gebrannten Whiskey zu probieren.

 

Der letzte Tag des Blockseminars begann, nach ausgiebigem FrĂŒhstĂŒck im Hotel Schwarzer BĂ€r, mit dem letzten Vortrag von Michaela Gilch zum Thema: „Neuheit bei Auswahlerfindungen“. Im Rahmen des Vortrags stellte Frau Gilch die Erkenntnisse ihres weit vorangeschrittenen Promotionsvorhabens vor und prĂ€sentierte den Anwesenden eine innovative Weiterentwicklung der bisherigen Rechtsprechung, welche insbesondere von Prof. Dr. Zech interessiert in der nachfolgenden Diskussion aufgegriffen wurde.

 

Die nachfolgende Abschlussbesprechung wurde einerseits dazu genutzt die anstehenden Termine fĂŒr das Sommersemester 2012 durchzusprechen, andererseits galt es sich bei Prof. Dr. JĂ€nich und Dr. Eichelberger fĂŒr die freundliche Aufnahme in Jena zu bedanken.

 

Zusammenfassend lĂ€sst sich festhalten, dass das Blockseminar in Jena wieder einmal eindrucksvoll belegt hat, wie wertvoll und förderlich der gegenseitige Meinungsaustausch zwischen den Teilnehmer sein kann. So wurden nicht nur den fortgeschrittenen Doktoranden eine wertvolle RĂŒckmeldung zu ihren Arbeiten gegeben, sondern auch den noch am Anfang ihrer Arbeiten stehenden Teilnehmern wichtige Hinweise und Tipps geliefert, die den Einstieg in die Thematik erleichtern.. So hat auch dieses Blockseminar einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der QualitĂ€t der Dissertationen und zur Bildung eines Netzwerks unter den Doktoranden geleistet.

 



 

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